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Der neue Ford Puma Gen-E: Elektrisch unterwegs ohne Kompromisse eingehen zu müssen
Sicher unterwegs mit den Kleinsten: 7 unverzichtbare Tipps für
Autofahrten mit Kindern
12.02.2025

Quelle: VOLVO Mediathek
Die Sicherheit unserer Kinder steht für Eltern immer an erster Stelle – besonders im Straßenverkehr. Als Autohaus, das die Marken Volvo, Peugeot und Ford vertritt, liegt uns die Sicherheit Ihrer wertvollsten Passagiere besonders am Herzen. Jede dieser Marken hat über Jahrzehnte hinweg innovative Technologien und Konzepte entwickelt, um Kinder im Auto optimal zu schützen.
Volvo beispielsweise gilt seit über 50 Jahren als Pionier in der Kindersicherheit und brachte bereits 1972 den ersten rückwärtsgerichteten Kindersitz auf den Markt. Peugeot überzeugt mit durchdachten ISOFIX-Systemen und Ford hat mit speziellen Kindersicherungen und modernen Warnsystemen die Sicherheit für Familien kontinuierlich verbessert.
In diesem Blogbeitrag teilen wir mit Ihnen die sieben wichtigsten Sicherheitstipps für das Fahren mit Kindern – basierend auf jahrzehntelanger Forschung, unzähligen Crashtests und der geballten Expertise unserer Marken. Lesen Sie weiter, um sicherzustellen, dass Ihre kleinen Passagiere bei jeder Fahrt optimal geschützt sind.
Tipp 1: Die richtige Kindersitzwahl -
Altersgerechte Sicherheit

Quelle: VOLVO Mediathek
Die Wahl des richtigen Kindersitzes ist die Grundlage für die Sicherheit Ihres Kindes im Auto. Dabei gilt: Ein Kindersitz muss immer an Alter, Größe und Gewicht des Kindes angepasst sein.
Volvo empfiehlt auf Basis ihrer umfangreichen Forschung, Kleinkinder so lange wie möglich in rückwärtsgerichteten Kindersitzen zu transportieren – idealerweise bis zu einem Alter von mindestens vier Jahren. Diese Position bietet den bestmöglichen Schutz für Kopf, Nacken und Wirbelsäule bei einem Frontalaufprall, da die Aufprallkräfte gleichmäßig über den Rücken und Kopf des Kindes verteilt werden.
Peugeot setzt auf ein durchdachtes ISOFIX-System, das eine einfache und sichere Installation der Kindersitze ermöglicht. Die standardisierten Befestigungspunkte minimieren das Risiko von Installationsfehlern und sorgen für maximale Stabilität im Falle eines Unfalls. In den Bedienungsanleitungen von Peugeot finden Sie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Kindersitzgruppen und deren korrekter Installation.
Ford bietet ebenfalls umfassende Lösungen für verschiedene Altersgruppen an und empfiehlt, den Übergang zwischen den verschiedenen Sitztypen nicht zu überstürzen. Ein wichtiger Tipp von Ford: Wechseln Sie von einer rückwärtsgerichteten Babyschale in einen größeren rückwärtsgerichteten Kindersitz, sobald das Kind stabil sitzen kann und in den Gurt passt – warten Sie nicht, bis es vollständig aus der Babyschale herausgewachsen ist.
Tipp 2: Korrekte Installation und Positionierung

Quelle: VOLVO Mediathek
Selbst der sicherste Kindersitz bietet nur optimalen Schutz, wenn er korrekt installiert und positioniert ist. Studien zeigen, dass bis zu 80% aller Kindersitze falsch eingebaut werden, was ihre Schutzwirkung erheblich reduzieren kann.
Volvo weist darauf hin, dass ein rückwärtsgerichteter Kindersitz nicht zu stark zurückgelehnt sein sollte. "Der Kindersitz stützt und verteilt die Last auf Rücken und Kopf des Kindes. Dies funktioniert weniger effektiv, wenn der Kindersitz zu stark zurückgelehnt ist", so die Empfehlung von Volvo.
Bei Peugeot-Fahrzeugen sollten Sie besonders auf die korrekte Verankerung der ISOFIX-Halterungen achten. Die Bedienungsanleitung enthält detaillierte Anweisungen, wie Sie überprüfen können, ob der Sitz richtig eingerastet ist. Ein hörbares Klicken und die grünen Markierungen an den Befestigungspunkten signalisieren eine korrekte Installation.
Ford betont die Bedeutung der richtigen Positionierung des Kindersitzes im Fahrzeug. In vielen Ford-Modellen ist der mittlere Rücksitz mit einem Dreipunktgurt ausgestattet und gilt als sicherster Platz für einen Kindersitz, da er am weitesten von möglichen Aufprallzonen entfernt ist. Sollte dieser Platz nicht verfügbar sein, ist der Platz hinter dem Beifahrersitz die nächstbeste Option, da er dem Fahrer eine bessere Sicht auf das Kind ermöglicht.
Ein universeller Tipp aller drei Marken: Überprüfen Sie vor jeder Fahrt, ob der Kindersitz fest und sicher installiert ist, indem Sie ihn an der Basis anfassen und leicht rütteln. Er sollte sich nicht mehr als 2-3 cm in jede Richtung bewegen lassen.
Tipp 3: Optimale Nutzung von Sicherheitsgurten
Die korrekte Verwendung und Positionierung der Sicherheitsgurte sind entscheidend für den Schutz Ihres Kindes. Jede unserer Marken hat spezifische Empfehlungen entwickelt, um die Sicherheit zu maximieren.
Volvo betont, dass der Hauptzweck einer Sitzerhöhung darin besteht, das Kind in eine gute Position innerhalb des Schutzsystems des Fahrzeugs zu heben. "Achten Sie darauf, dass der Beckengurt eng an der Hüfte anliegt und zu den Oberschenkeln und nicht zum Bauch hin positioniert ist", lautet die klare Empfehlung. Der Schultergurt sollte idealerweise in einer mittleren Schulterposition liegen und darf niemals unter dem Arm des Kindes, hinter dem Rücken oder von der Schulter weggeführt werden.
Peugeot-Fahrzeuge verfügen über präzise einstellbare Gurtsysteme, die sich an die Größe des Kindes anpassen lassen. Besonders wichtig ist die regelmäßige Kontrolle der Gurtführung, da Kinder dazu neigen, während der Fahrt ihre Position zu verändern. Die Sicherheitsgurte sollten eng anliegen, aber nicht einschneiden oder unbequem sein.
Ford empfiehlt, bei Kindern in Sitzerhöhungen besonders auf die Position des Schultergurts zu achten. Wenn sich der Gurt unangenehm am Hals anfühlt, kann die Sitzerhöhung seitlich angepasst werden oder ein kleines Tuch zwischen Hals und Gurt gelegt werden. Wichtig ist jedoch, den Gurt niemals unter dem Arm durchzuführen, da dies bei einem Unfall zu schweren Verletzungen führen kann.
Ein praktischer Tipp für alle Fahrzeugmarken: Wenn Ihr Kind eine sperrige Winterjacke trägt, öffnen Sie diese vor dem Anschnallen oder ziehen Sie sie ganz aus. Dicke Kleidung kann die Straffung des Gurtes behindern und im Falle eines Unfalls einen gefährlichen Spielraum schaffen.
Tipp 4: Kindersicherungen an Türen und Fenstern
Die Sicherheit im Auto beginnt nicht erst bei einem Unfall – auch während der Fahrt müssen Kinder vor möglichen Gefahren geschützt werden. Kindersicherungen an Türen und Fenstern spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Zusätzlich zu den Türsicherungen empfehlen alle drei Marken, auch die elektrischen Fensterheber für die hinteren Fenster zu deaktivieren. Diese Funktion ist in den meisten modernen Fahrzeugen standardmäßig vorhanden und verhindert, dass Kinder während der Fahrt die Fenster öffnen oder sich beim Schließen der Fenster verletzen.
Tipp 5: Längeres Fahren mit Kindern -
Komfort und Sicherheit
Längere Autofahrten mit Kindern stellen besondere Anforderungen an Sicherheit und Komfort. Unsere Marken haben verschiedene Lösungen entwickelt, um auch auf langen Strecken für optimalen Schutz und Wohlbefinden zu sorgen.
Volvo weist darauf hin, dass das Sitzen mit gebeugten Knien in rückwärtsgerichteten Kindersitzen für Kinder nicht gefährlich ist. Wenn es jedoch unbequem wird, kann der Kindersitz angepasst werden, um die Beinfreiheit zu erweitern. "Platzieren Sie den Sitz nach Möglichkeit auf dem Beifahrersitz, der in der Regel mehr Beinfreiheit bietet", empfiehlt Volvo für längere Fahrten.
Peugeot-Fahrzeuge überzeugen durch durchdachte Komfortfunktionen wie integrierte Sonnenrollos an den hinteren Fenstern, die Kinder vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Zudem verfügen viele Modelle über zusätzliche Belüftungsdüsen, die für eine angenehme Temperatur sorgen.
Ford hat mit der innovativen "Fond-Insassenwarnung" eine Technologie entwickelt, die das Risiko minimiert, dass versehentlich Kinder oder Haustiere in einem in der Sonne geparkten Fahrzeug zurückbleiben. Das System erinnert den Fahrer beim Verlassen des Fahrzeugs daran, die Rücksitze zu überprüfen, wenn diese zu Beginn der Fahrt genutzt wurden.
Unabhängig von der Fahrzeugmarke gilt: Planen Sie bei längeren Fahrten regelmäßige Pausen ein – idealerweise alle 1,5 bis 2 Stunden. Diese Pausen geben nicht nur den Kindern die Möglichkeit, sich zu bewegen und frische Luft zu schnappen, sondern erhöhen auch die Konzentration des Fahrers und damit die Sicherheit aller Insassen.
Tipp 6: Wann ist ein Kind bereit
für den normalen Sicherheitsgurt?
Der Übergang vom Kindersitz zum normalen Sicherheitsgurt ist ein wichtiger Schritt, der nicht zu früh erfolgen sollte. Unsere Marken haben klare Kriterien entwickelt, um diesen Übergang sicher zu gestalten.
Volvo empfiehlt, Sitzerhöhungen zusammen mit dem Sicherheitsgurt bis zu einer Körpergröße von ca. 140 cm und einem Alter von 10 Jahren zu verwenden. "Beenden Sie die Anwendung einer Kindersitzerhöhung nicht zu früh", warnt Volvo. Ein Kind ist erst dann bereit für den normalen Sicherheitsgurt, wenn es mit dem Rücken gegen den Autositz lehnen kann, seine Knie an der Sitzkante gebeugt sind, der Beckengurt auf der Hüfte (nicht auf dem Bauch) sitzt und der Schultergurt zwischen Nacken und Schulter verläuft.
Peugeot folgt den europäischen Sicherheitsstandards und empfiehlt ebenfalls, Kinder bis zu einer Größe von mindestens 135 cm in geeigneten Rückhaltesystemen zu sichern. Die Bedienungsanleitungen von Peugeot enthalten detaillierte Informationen zu den verschiedenen Kindersitzgruppen und den entsprechenden Alters- und Größenempfehlungen.
Ford betont, dass neben Größe und Alter auch die individuelle Entwicklung des Kindes berücksichtigt werden sollte. Ein wichtiger Test: Kann das Kind während der gesamten Fahrt in einer korrekten Sitzposition bleiben, ohne sich zu krümmen oder den Gurt unter dem Arm durchzuführen? Nur wenn diese Frage mit "Ja" beantwortet werden kann, ist das Kind bereit für den normalen Sicherheitsgurt.
In Deutschland schreibt das Gesetz vor, dass Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, in geeigneten Rückhaltesystemen gesichert werden müssen. Diese gesetzliche Vorgabe sollte als absolutes Minimum betrachtet werden – unsere Marken empfehlen aus Sicherheitsgründen oft strengere Kriterien.
Tipp 7: Zusätzliche Sicherheitsausstattung und Zubehör
Neben den grundlegenden Sicherheitssystemen bieten unsere Marken eine Vielzahl an zusätzlicher Ausstattung und Zubehör, um die Sicherheit und den Komfort für Familien weiter zu erhöhen.
Volvo hat sich als Pionier in der Kindersicherheit etabliert und bietet eine breite Palette an speziell entwickelten Kindersitzen und Zubehör an. Besonders hervorzuheben sind die integrierten Sitzerhöhungen in der zweiten Sitzreihe, die in vielen Modellen verfügbar sind. Diese bieten nicht nur optimalen Schutz, sondern lassen sich bei Nichtgebrauch einfach im Sitz versenken.
Peugeot überzeugt mit praktischen Lösungen wie zusätzlichen Staufächern und integrierten Tischen an den Rückseiten der Vordersitze, die längere Fahrten angenehmer gestalten. Für maximale Sicherheit empfiehlt Peugeot zudem spezielle Sonnenschutzfolien für die Seitenfenster, die nicht nur vor UV-Strahlung schützen, sondern auch die Sicht nach außen erhalten.
Ford hat mit innovativen Technologien wie der "MyKey"-Funktion die Sicherheit für Familien mit älteren Kindern revolutioniert. Mit dieser Funktion können Eltern für bestimmte Fahrzeugschlüssel individuelle Einstellungen programmieren, wie z.B. eine Höchstgeschwindigkeit oder eine maximale Lautstärke des Audiosystems – ideal für Fahranfänger oder wenn das Auto von älteren Kindern genutzt wird.
Markenübergreifend empfehlen wir zusätzliche Sicherheitsausstattung wie Rücksitzspiegel zur besseren Sicht auf Babys in rückwärtsgerichteten Kindersitzen, rutschfeste Unterlagen zum Schutz der Fahrzeugsitze und zur Stabilisierung des Kindersitzes sowie Organizer für Spielzeug und Snacks, die während der Fahrt für Ordnung sorgen und verhindern, dass lose Gegenstände bei einem Unfall zu gefährlichen Geschossen werden.
Fazit: Sicherheit hat oberste Priorität
Die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr ist eine Verantwortung, die wir alle teilen. Volvo, Peugeot und Ford haben über Jahrzehnte hinweg innovative Technologien und Konzepte entwickelt, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Doch selbst die fortschrittlichsten Sicherheitssysteme können nur dann optimal schützen, wenn sie korrekt verwendet werden.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere sieben Sicherheitstipps dabei helfen, Ihre wertvollsten Passagiere bei jeder Fahrt optimal zu schützen. Denken Sie daran: Die richtige Kindersitzwahl, korrekte Installation, optimale Gurtführung, aktivierte Kindersicherungen, durchdachte Planung längerer Fahrten, der richtige Zeitpunkt für den Übergang zum normalen Sicherheitsgurt und sinnvolles Zubehör – all diese Faktoren tragen zu einer sicheren Fahrt bei.
In unserem Autohaus stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Experten für Volvo, Peugeot und Ford beraten Sie individuell zu den besten Sicherheitslösungen für Ihre Familie und Ihr Fahrzeug. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und erfahren Sie mehr über die innovativen Sicherheitstechnologien unserer Marken.
Denn nichts ist wichtiger als die Sicherheit Ihrer Kinder – bei jeder Fahrt, auf jeder Strecke.



